Pflegetipps für Schnittblumen

Schnittblumen sind immer ein schöner Blickfang

Die richtige Pflege von Schnittblumen ist entscheidend für ihre lange Haltbarkeit. Ein schöner Blumenstrauß, ob gekauft oder aus dem eigenen Garten, ist immer ein passendes Geschenk oder Mitbringsel. Wer sich einen Strauß frischer Blumen auch gerne für die eigene Wohnung kauft, der möchte natürlich auch lange Freude an der Farbenpracht und dem Duft haben. Die richtige Pflege von Schnittblumen ist auch eine Frage der Disziplin. Die Blumen brauchen im Abstand von 2 bis 3 Tagen einen neuen Anschnitt und müssen auch immer mit frischem Wasser versorgt sein. Es gibt Blumen, die trotz richtiger Pflege traurig aussehen. Abhilfe kann hier ein Fußbad in warmem Wasser schaffen. Dazu wickelt man die Blumen vorher in Papier und lässt sie dann maximal 10 Stunden im Wasser stehen.

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Blumen brauchen Pflege, so bleiben sie lange schön

Wer die richtige Pflege von Schnittblumen nicht beherrscht, der kann sich in jedem Blumenladen oder auch in der Gärtnerei informieren und Ratschläge holen. Es gibt zahlreiche Sachbücher und auch das Internet bietet viel Wissen zum Nachlesen an. Eine Faustregel ist zum Beispiel, dass die Blumen nie so tief ins Wasser gestellt werden sollten, dass die Blätter im Wasser sind. Sie fangen dann sehr schnell an zu faulen und machen das Wasser unbrauchbar, auch die Blumen leiden darunter. Ist es aber doch einmal passiert, dann sollte man die Blumengefäße gründlich reinigen. Somit ist auch die Gefahr, dass sich Bakterien im Wasser bilden, gebannt.

Es gibt verschiedene Methoden für die richtige Pflege von Schnittblumen

Die vielen verschiedenen Blumensorten haben natürlich auch unterschiedliche Ansprüche bezüglich ihrer Pflege. Mehr oder weniger empfindlich reagieren Schnittblumen auf Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung. Entscheidend für eine lange Lebensdauer der Blumen ist das Wissen um die Bedürfnisse der jeweiligen Blumensorte, denn schon der Stängelanschnitt ist bei einigen Blumensorten völlig unterschiedlich durchzuführen. Voraussetzung ist ein scharfes und sauberes Messer. Der Schnitt sollte durch die ganze Breite der Sprossachse führen und schräg angesetzt werden. Das ist für die richtige Pflege von Schnittblumen sehr wichtig, denn so dauert es länger, bis die Mikroorganismen die Wasserleitbahnen verstopfen. Bei verholzten Stengeln wie bei Rosen oder Flieder kann man den Stil zusätzlich spalten, indem man diese vorsichtig mit einem kleinen Hammer anklopft.


Anklopfen, Einschneiden, Anbrennen und viele andere Methoden sind für die richtige Pflege von Schnittblumen möglich

Die Methoden klingen zwar ungewöhnlich, haben aber dennoch ihren Sinn und sind wichtig für die richtige Pflege von Schnittblumen. Das Ausschleimen zum Beispiel sollte man bei Narzissen, Lilien oder Hyazinthen durchführen, denn der Schleim in den Stängeln ist für viele Pflanzen giftig. Das sollte man beachten, wenn man diese Blumen mit anderen kombinieren möchte. Ausgeschleimt wird, indem die Blumen schräg angeschnitten und für maximal eine Stunde in ein separates Gefäß gestellt werden.

Das Ausbrennen der Sprossachsenenden ist sinnvoll, um bei Mohn oder Euphorbien den Milchsaftausfluss zu unterbinden. Denselben Effekt erreicht man auch, wenn man die Stielenden kurz in kochendes Wasser hält. Harte, krautige Stängel wie etwa bei Nelken oder Chrysanthemen sollte man ebenfalls schräg anschneiden. Wasserreiche Stiele, wie bei Tulpe, Calla oder Amaryllis können mit einem Stück Klebestreifen über der Schnittfläche bedacht werden. Damit wird verhindert, dass sich der Stängel aufrollt.

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